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Kinder können akzeptables Benehmen lernen. Ab der Pubertät ist es zu spät!

Akzeptables Benehmen

Aktualisiert 13.03.2018

Kinder können lernen was akzeptabel ist und was nicht. Sobald sie in der Pubertät sind, ist es zu spät. Es hat uns nur 10 Abende gekostet die Techniken zu lernen. Es funktioniert! 

Nur eine wegweisende Frage für die Prävention von unakzeptablem Benehmen, Vandalismus, Gewalt, Kriminalität und Amokläufen. 

Wegen der täglichen Wutausbrüche unseres Sohnes (ADHS) haben wir, die Eltern, gerne das Angebot angenommen, an einem Kurs für schwer erziehbare Kinder teilzunehmen. Es stellte sich heraus, dass wir die ein oder andere Technik bereits einsetzten. Zusammen mit anderen Elternpaaren haben wir die weiteren Techniken und kleine aber wichtige Verbesserungen gelernt. Hierüber ist es uns gelungen, die täglichen Wutausbrüche so zu reduzieren, dass wir Medikamente vermeiden konnten.

Wussten Sie, dass Stubenarrest wenig Effekt hat, eine Beruhigungsphase von 5-10 Minuten an einem stillen Ort aber sehr effektiv sein kann? Natürlich haben wir das gelernte auch bei unseren anderen Kindern eingesetzt. Hierbei ist uns etwas aufgefallen: Kinder können lernen was akzeptabel ist und was nicht. Sobald sie in der Pubertät sind, ist es zu spät.     

Kommt Ihnen die Technik der Beruhigungsphase bekannt vor? Die Techniken, die wir gelernt haben, kamen weitgehend mit den Techniken der Super Nanny Serien überein, die regelmäßig im Fernsehen zu sehen sind. Solche Serien sind hilfreich. Um ähnliche Resultate zu erreichen ist es nötig, über den Umschlagpunkt hinaus zu kommen, wo es funktioniert. Das Zusammenspiel der folgenden Punkte hat uns ermöglicht über diesen Umschlagpunkt hinaus zu kommen: Die direkte Anwendung der gelernten Techniken; das durch die Lehrer erhaltene Coaching zu den angewandten Techniken und die Erfahrungen der anderen Elternpaare (siehe auch „Umschlagpunkte“ bei wegweisender Frage 4).      

Das erstaunliche hieran ist dies: Während dieses Training zur Schulmedizin gehört, werden die enormen Möglichkeiten noch nicht gesehen. Während gesunder Menschenverstand angibt, dass diese „low-Effort/high-Impact“ Lösung darauf wartet für die Herausforderung dieses Artikels eingesetzt zu werden, scheint sich niemand hierfür verantwortlich zu fühlen. In der Zwischenzeit versuchen wir notgedrungen unakzeptables Benehmen, Vandalismus, Gewalt, Kriminalität und Amokläufe über Schutzmaßnahmen, „Fire-Fighting“ und Strafen in den Griff zu bekommen. Das Tragische hieran ist, dass diese Maßnahmen unzureichend bleiben und die hierfür nötigen Mittel nicht mehr aufzubringen sind.

Die heutige Situation kann wie folgt umschrieben werden:

  • In der Schule lernen wir fürs Leben. Dennoch fehlt das so wichtige Teil für die Erziehung unserer Kinder!
  • Heutzutage sind die Großeltern weit weg.
  • Niemand hat noch Zeit.
  • Die Mittel für noch mehr Schutzmaßnahmen, „Fire-Fighting“ und Strafen sind nicht mehr aufzubringen.
  • Bis in die 1990er Jahre war die Entscheidung für eine so kostengünstige Präventionsmöglichkeit wie die dieses Artikels eine einfache Sache: Zur Verfügung stellen!

Wegweisende Frage

Für diese Herausforderung habe ich nur eine wegweisende Frage:

  • Wo sind die Initiativen, die alle jungen Eltern einladen die Techniken zu lernen, wodurch ihre Kinder das lernen was akzeptabel ist und das, was nicht akzeptabel ist.

Prävention bei Komplikationen wie ADHS, Legasthenie und Autismus

Mit ADHS haben die Techniken bis zu einem gewissen Niveau funktioniert. Tägliche emotionelle Wutausbrüche gab es immer noch. Mit der Zeit stiegen die Sorgen wieder. Nun, wir machen uns keine Sorgen mehr. Nachdem weitere Techniken von wegweisender Frage 4 eingesetzt wurden und Effekt hatten, gab es in 10 Jahren nur einen Wutausbruch. Das Lesen wurde innerhalb von nur sechs Wochen erlernt (Legasthenie). Mehr hierüber und wie dies für eine weitreichende Prävention bei ADHS, Legasthenie und Autismus eingesetzt werden kann, in einem folgenden Artikel.